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Betriebswissen belegen

Woher soll eine KI wissen, was nur Ihr Betrieb weiß?

Ein Sprachmodell schreibt jeden allgemeinen Ratgebertext. Was es nicht kann: Ihr Projekt vom vergangenen Herbst nennen, Ihre Preisspanne, Ihre Region, Ihre Zertifikate. Genau daraus entsteht ein Text, der als Quelle taugt.

Was der Bereich tut

Dokumente einlesen — geprüft, bevor sie gelesen werden

PDF, DOCX, XLSX, TXT, CSV und Markdown. Jede Datei durchläuft vor dem Parser eine Virenprüfung; antwortet der Scanner nicht eindeutig, wird die Datei nicht geparst. Der Parser selbst hat keinen Datenbankzugang — er sieht die Datei und sonst nichts.

Fakten mit Quelle, Bestätigung und Ablauf

Jede Zahl, jeder Preis, jedes Zertifikat liegt als eigenes Objekt vor: mit Quelle, Vertrauensstufe, Bestätigungsdatum und Gültigkeitsende. Abgelaufene Angaben fallen aus neuen Texten heraus, statt sich fortzupflanzen.

Bestätigen kann nur ein Mensch — und nur mit Fundstelle

Eine Aussage gilt erst als Fakt, wenn jemand sie bestätigt hat, und bestätigen lässt sich nur mit einem konkreten Abschnitt aus einem verarbeiteten Dokument als Beleg. Die Entscheidung wird mit Benutzerkonto protokolliert.

Das Qualitätstor prüft gegen den Faktenspeicher

Das Briefing führt dem Generator ausschließlich bestätigte Fakten zu. Zahlen ohne Deckung erkennt die Prüfung und benennt sie im Bericht — vor der Freigabe, nicht danach.

Woran Sie es erkennen

  • Im Editor steht an jedem Absatz, worauf er sich stützt. Was nicht belegt ist, sehen Sie vor der Freigabe.
  • Zu jedem Fakt gehört die Fundstelle im Originaldokument, nicht nur der Dateiname.
  • Gelöschte Quellen verschwinden sofort aus Suche und neuen Bestätigungen.
  • Die lexikalische Suche über Ihr Wissen funktioniert immer. Die semantische Suche ist standardmäßig aus; die Oberfläche zeigt je Projekt, welche der drei Bedingungen fehlt — Anbieter, Ihre Freigabe oder ein vollständiger Index — statt still zurückzufallen.

Wo er aufhört

  • ×Ohne eigenes Wissen hilft auch diese Software nicht. Wo es nichts Eigenes zu sagen gibt, entsteht auch kein zitierfähiger Text.
  • ×Kein Fakt entsteht automatisch. Bestätigen muss ein Mensch, und ohne Beleg geht es nicht.
  • ×Die semantische Suche verlangt einen externen Anbieter und Ihre ausdrückliche Freigabe — sie wird nicht stillschweigend eingeschaltet.
  • ×Das Qualitätstor erkennt unbelegte Aussagen. Es kann nicht garantieren, dass ein belegter Text auch gut geschrieben ist.

Häufige Fragen

Schreibt die Software einfach Texte mit ChatGPT?

Der Unterschied liegt vor dem Schreiben. Zuerst wird Ihr Betriebswissen erfasst: Leistungen, Marken, Regionen, Referenzprojekte, Preisspannen, Zertifikate — jeweils mit Quelle und Bestätigung. Erst daraus entsteht der Text, und jede Zahl darin muss auf einen bestätigten Fakt zeigen. Aussagen ohne Beleg blockieren die Freigabe.

Was passiert mit einem Preis, der nicht mehr gilt?

Er fällt heraus. Jeder Fakt trägt ein Gültigkeitsende; ist es überschritten, wird er neuen Texten nicht mehr zugeführt. Das ist der Grund für das Datum: Ohne es pflanzt sich ein veralteter Preis durch jeden neuen Artikel fort, und niemand weiß mehr, woher er kam.

Sind meine Dokumente vor anderen Kunden sicher?

Die Trennung liegt in der Datenbank, nicht in der Anwendung. Jede Abfrage läuft mit gesetztem Mandantenkontext; fehlt er, liefert jede mandantenbezogene Abfrage null Zeilen statt aller Zeilen. Geprüft wird das mit einem eigenen Testtor, das absichtlich ohne Filter abfragt — es prüft, ob die Datenbank dicht hält, wenn die Anwendung das Filtern vergisst.